Coach als Spiegel: Warum diese Metapher stimmt — und wo sie aufhört

«Der Coach ist ein Spiegel» ist eine der beliebtesten Metaphern in der Coaching-Branche. Die Idee dahinter: Der Coach reflektiert zurück, was der Klient zeigt — ohne eigene Färbung, ohne Interpretation, ohne Bewertung. Ein neutrales Gegenüber, das hilft, sich selbst klarer zu sehen, ohne durch die Linse eines anderen Menschen betrachtet zu werden.
Die Metapher hat etwas Wahres. Und sie hat eine Grenze, die ich für wichtig halte — weil sie bestimmt, was ein Coaching-Gespräch leisten kann und was es verpasst, wenn man die Metapher zu wörtlich nimmt.